Voraussetzungen zum Böllern

 

Böllerschützen erhalten grundsätzlich die Erlaubnis nach § 27 SprengG nur zum gemeinsamen Schießen im Namen oder Auftrag eines Vereines. Der Verein muss dazu die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen.

Anderen Personen ist das Böllerschießen grundsätzlich verboten.

Jedes Böllerschießen ist der zuständigen Polizeidienststelle rechtzeitig (48 Std. vorher, Fax) zu melden.

Ebenfalls ist die Gemeinde vor dem Schießen zu verständigen.

Sie muss zwar das Böllerschießen nicht mehr genehmigen oder erlauben, aber die Gemeinden haben ein Vetorecht im Hinblick auf zeitliche oder auch örtliche Abläufe.

(z.B. kann das Schießen während der hl. Messe oder des Gottesdienstes oder neben dem Kindergarten, Altenheim bzw. Krankenhaus untersagt werden).

Bei größeren Veranstaltungen sollte diese Meldung vorzugsweise schriftlich zwecks Nachweis

(Art. 19 Landesstraf- u. Verordnungsgesetz  LStVG) erfolgen.

(siehe Bayer. Böllerschützenordnung)

 

BSSB